Zur Herkunft des Wortes gibt es unterschiedliche Angaben. Laut Kluge geht es auf westjiddisch baras „Fladenbrot“ zurück. Es ist im Deutschen seit dem 19. Jahrhundert belegbar, zunächst in der Bedeutung „Kommissbrot“, erst im 20. Jahrhundert mit der Bedeutung „Militärdienst“.❬ref❭, Stichwort: „Barras“, Seite 93.❬/ref❭ Eine andere Deutung legt Heinz Ohff vor, der Graf Barras als Namensgeber ansieht.❬ref❭Siehe den 2. Beispielssatz.❬/ref❭
[1] „Wie schnell einen der Barras wieder hat! Wie rasch alles versinkt, was man in drei Wochen Urlaub lebenshungrig in sich aufnahm.“❬ref❭❬/ref❭
[1] „So in Chaillot nahe Paris beim Grafen Barras, der zunächst für die Französische Revolution, dann gegen Robespierre und später für Napoleon zu Felde gezogen ist und dem die Deutschen ihren Spitznamen für das Militär verdanken; er stammt aus den Rheinbundstaaten, aus denen die Franzosen viele Rekruten »zum Barras« geholt haben.“❬ref❭, Seite 62. ❬/ref❭
[1] „Nun könnten sie beim Barras lange warten.“❬ref❭, Seite 306. Das Buch ist erstmals 1971 erschienen.❬/ref❭