bärtig

  1. Der deutsche Intellektuelle, bärtig, ungeliebt und umstellt von Talkshows und Seifenopern, fürchtet um sein letztes Betätigungsfeld: das Wort, das ihm nun auch noch von Orthographiebürokraten im Mund verdreht werden soll. ( Quelle: Süddeutsche Zeitung 1996)
  2. Um 1528 gründete schließlich eine Gruppe aufmüpfiger Franziskaner den Kapuzinerorden - barfüßig, bärtig, mit brauner Kapuzenkutte und dem Franziskustau -, um sich wieder mehr zu bescheiden. ( Quelle: TAZ 1995)
  3. Die Männer, meist bärtig, laufen mit Jeans und Holzfällerhemden herum. ( Quelle: Tagesspiegel vom 14.01.2005)
  4. Dazu stellte man das übliche, Personal: der verdächtige Dorfdepp, der bärtig grummelnde Dorfälteste und ein veritabler Deichgraf, der sich später als echtes Gespenst entpuppt - das wäre eine Paraderolle für Klaus Kinski gewesen, so er denn noch lebte. ( Quelle: Berliner Zeitung 2000)
  5. Sie machen schon etwas von sich her, die Fischer an den böhmischen Teichen, bärtig wie sie sind, schlapphütig, über und über in Gummihaut verpackt und mit kräftigen Händen. ( Quelle: Berliner Zeitung 1998)
  6. Die wenigen guten Yedi-Ritter (bärtig: Ewan McGregor als Obi Wan Kenobi) müssen die Klon-Armeen des Oberschurken in offenbar recht spektakulären Schlachten besiegen. ( Quelle: Die Welt Online vom 21.04.2002)
  7. Und die sind nicht unbedingt intellektuelle Feingeister, sondern eben auch Leute wie der Countryrocker Steve Earle, der - langhaarig, bärtig, mit kräftigem Bauchansatz und Westernklamotten - aussieht wie einem Hinterwäldler-Saloon entsprungen. ( Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 17.03.2003)
  8. Der ist kein Romeo-Jüngling mehr, sondern eine stattliche Herrenfigur, bärtig das Haupt umrahmt, eine Vaterfigur fast der kindlichen Frau. ( Quelle: Tagesspiegel 1998)