Druckbuchstabe

 m.  Z

Bedeutungen

[1] Linguistik, Schriftlinguistik: Buchstabe in der Form einer Druckschrift (im Gegensatz zu seiner handschriftlichen Form)
Herkunft
Determinativkompositum aus Druck und Buchstabe
Synonyme
[1] Letter
Oberbegriffe
[1] Buchstabe
Beispiele
[1] Druckbuchstaben unterscheiden sich von den Buchstaben der Handschriften dadurch, dass sie nicht miteinander verbunden sind.
[1] „Wie viele Druckbuchstaben werden gebraucht, um einen Text/ein Buch von 100.000 Buchstaben drucken zu können?“❬ref❭Emmerich Kelih: Geschichte der Anwendung quantitativer Verfahren in der russischen Sprach- und Literaturwissenschaft. Kovač, Hamburg 2008, Seite 64. ISBN 978-3-8300-3575-6.❬/ref❭
[1] „Immer mehr Pädagogen folgen inzwischen dem Beispiel der Niederrheiner, die seit 2003 nur noch Druckbuchstaben lehren.“❬ref❭Julia Koch: Abschied vom Schleifen-s. In: DER SPIEGEL 1, 2011, S. 126.❬/ref❭
[1] „Neben den großen Druckbuchstaben - die man in Denkmäler einmeißelt und auf die heiligen Rollen der Bibel schreibt - gibt es schon sehr früh Kursivbuchstaben für den täglichen Gebrauch.“❬ref❭Georges Jean: Die Geschichte der Schrift. Otto Maier, Ravensburg 1991, Seite 54. ISBN 3-473-51018-1.❬/ref❭

Referenzen

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache Druckbuchstabe
[1] canoo.net Druckbuchstabe
[1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Druckbuchstabe“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.
Quellen

Substantiv, m

Kasus Singular Plural
Nominativ Druckbuchstabe Druckbuchstaben
Genitiv Druckbuchstabens
Druckbuchstaben
Druckbuchstaben
Dativ Druckbuchstaben Druckbuchstaben
Akkusativ Druckbuchstaben Druckbuchstaben

Worttrennung

Druck·buch·sta·be, Druck·buch·sta·ben
Aussprache
IPA ˈdʀʊkbuːχˌʃtaːbə, ˈdʀʊkbuːχˌʃtaːbn̩
Hörbeispiele: ,
Betonung
Drụckbuchstabe