Sprachmode

Z

Bedeutungen

[1] Linguistik: vorübergehend häufig verwendete Spracherscheinung
Herkunft
Determinativkompositum aus dem Stamm des Wortes Sprache und Mode
Oberbegriffe
[1] Mode
Beispiele
[1] „Ebenso wahrscheinlich ist es, daß einige der Sprachmoden, die in den letzten Jahren chic waren, bald verschwinden und von anderen abgelöst werden, etwa im Bereich der Jugend- und Bewegungssprache oder bei den Laden- und Produktbezeichnungen.“❬ref❭Helmut Glück, Wolfgang Werner Sauer: Gegenwartsdeutsch. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 1997, Seite 182. ISBN 3-476-12252-2.❬/ref❭
[1] „Erst nach der Etablierung dieser Etablierung dieser Sprachmode sammelte der Berliner Oberlehrer Georg Büchmann die gebräuchlichsten „Geflügelten Worte" (Berlin 1864)...“❬ref❭ Peter von Polenz: Deutsche Sprachgeschichte vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Band III: 19. und 20. Jahrhundert. de Gruyter, Berlin/New York 1999, Seite 382. ISBN 3-11-014344-5 ❬/ref❭
[1] „Eine Sprachmode breitet sich aus – bekannt als "Türkendeutsch", "Mischsprache", "Türkenslang", "Kanak-Sprak" oder auch "Ghettosprache".“❬ref❭Deutsch-türkische Mischsprache und Deutsch mit ausländischem Akzent: Wie Sprechweisen der Straße durch mediale Verarbeitung populär werden.❬/ref❭

Referenzen

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache Sprachmode
Quellen

Substantiv, f

Kasus Singular Plural
Nominativ Sprachmode Sprachmoden
Genitiv Sprachmode Sprachmoden
Dativ Sprachmode Sprachmoden
Akkusativ Sprachmode Sprachmoden

Worttrennung

Sprach·mo·de, Sprach·mo·den
Aussprache
IPA ˈʃpʀaːχˌmoːdə, ˈʃpʀaːχˌmoːdn̩
Hörbeispiele: ,